Jeux des Cordes


Es gibt Musik, die man hört, und es gibt Musik, die einen ganzen Ort verwandelt. Bei Jeux des Cordes genügen wenige Takte, und der Spaziergang durch den Schlosspark bekommt auf einmal etwas Schwebendes, als hätte jemand die Zeit ein wenig verlangsamt.

Antje Parchmann und Matthias Klingebiel haben sich als Violinistin und Gitarrist gefunden und teilen eine Vorliebe für Musik, die erzählt. Ihr Zusammenspiel wirkt als würden zwei alte Bekannte ein Gespräch fortsetzen, das nie wirklich aufgehört hat. Mal führt die Violine, mal gibt die Gitarre den Ton an und mal sprechen beide gleichzeitig, ohne sich ins Wort zu fallen.

Einen festen Platz auf der Bühne brauchen die beiden nicht. Als Walking Act sind sie mittendrin, ziehen mit ihrer Musik über das Gelände und geben dem Bummel zwischen den Ständen einen Soundtrack, den man sich schöner nicht wünschen könnte. Jeux des Cordes, das Spiel der Saiten, ist dabei wörtlich zu nehmen. Hier wird gespielt, im besten Sinne.
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